Samstag, 22. Juli 2017

Cairns - Sydney

Zuerst einmal möchten wir Euch sagen, wie leid es uns tut, dass wir so lange nichts geschrieben haben, aber Internet in Australien ist eine Sache für sich. Außerdem haben wir im Gegensatz zu Asien keine festen Unterkünfte mit Wlan, sondern leben in unserem Camper (er heißt Mane, benannt nach Nyoman - indonesisch, der Drittgeborene).



Doch nun mal der Reihe nach: Am Mittwoch (21. Juni) flogen wir mit Jetstar Airways von Denpasar nach Cairns. Für die nächsten 4 Wochen haben wir uns wieder einen Camper bei Travellers Autobarn geliehen und starteten zunächst in Richtung Norden nach Cooktown, die nördlichste Stadt an Australiens Ostküste, wo 1770 James Cook landete. Über Port Douglas zurück nach Cairns. Von hier aus machten wir einen Schnorchelausflug zum berühmten



Great Barrier Reef


Nach einem kurzen Abstecher nach Atherton ging es zurück an die Küste über




Townsville


ging es nach Bowen, hier lebten wir für zwei Tage auf einer Farm/ Hippiekomune









Weiter ging es nach



Hervey Bay







Inskip Point im Hintergrund Fraser Island

Nach einer kurzen Runde ins Hinterland








ging es nach



Noosa







wo wir zwei schöne Tage bei Bines "altem" Rosenheimer-Freund Klaus verbrachten.





Dann hieß es "on the road again"...



Wild Horse Mountain Lookout











Polizeipatrouille Gold Coast


Nachdem wir das berühmte Promihotel aus dem Dschungelcamp gefunden hatten




wollten wir natürlich noch zum Baumhaus. Doch leider kamen wir nur bis zu einem Parkplatz, wo uns ein Security-Mitarbeiter (könnte sogar einer der Rancher aus dem Dschungelcamp gewesen sein) in strengem Ton erklärte, dass wir uns auf Privatbesitz befinden. Also leider nur dieses Foto aus der Ferne





Schließlich gelangten wir nach Byron Bay, dem östlichsten Punkt und erstem Sonnenaufgang Australiens













Nach einem kurzen Ausflug über



Nimbin

ging es zurück an die Küste






Port Macquarie


Seal Rocks

Da wir noch zwei Tag Zeit hatten fuhren wir in die



Blue Mountains




Three Sisters

Am Donnerstag (20. Juli) haben wir unseren Mane in Sydney abgegeben und wären eigentlich ab diesem Zeitpunkt plan- und obdachlos gewesen, hätten nicht ein paar Tagen vorher zwei Mädels aus Deutschland neben uns campiert, mit denen wir ins Gespräch kamen. Sie wollten ihren Jeep verkaufen... und nach ein paar Nächten darüber schlafen, haben wir uns zum Kauf entschlossen und er hatte sogar schon einen Namen...



Lounis = Begleiter des Glücks




mit ihm werden wir unsere letzten beiden Monate durch Australien - von Ost nach West und West nach Nord - reisen.

Gerade sitzen wir in einer Bücherei in Kiama und sind überglücklich, weil es hier endlich super Internet gibt und wir diesen Blogbeitrag schreiben können...



Blowhole Kiama


Sonntag, 18. Juni 2017

Bali - Gili - Lombok - Bali

Nachdem gleich am nächsten Tag die Sonne schien, liehen wir uns mal wieder einen Roller und düsten zum berühmten Tempel



Tanah Lot

auch Meerestempel ("Land inmitten des Meeres") genannt.






Über Seminyak - wird gerne als Ibiza Asiens bezeichnet - was wir als große Ibiza-Fans jedoch nicht bestätigen können - ging es nach Kuta zum



Ground Zero Monument


Dieses Denkmal wurde für die 202 Menschen errichtet, die bei einem schrecklichen Bombenanschlag am 12. Oktober 2002 getötet wurden.

Am nächsten Tag ging es zu den verschiedenen Stränden rund um Canggu, die jedoch weniger zum Baden geeignet, sondern tolle Surfspots sind.



Echo Beach


Zum Abendessen gab es köstlichen



Steckerlfisch vom Straßenstand


Am Donnerstag (1. Juni) fuhren wir früh morgens mit einem Fahrer nach Pandang Bai und mit dem Schnellboot weiter auf die Gilis. Wir hatten uns für den Anfang für die größte Insel und das Dua-Nina-Homestay (8,70 Euro / Nacht) entschieden, Eigentlich ist Gili Trawangan als Partyinsel bekannt, doch wegen des Ramadans (nur die Balinesen sind Hindus) ging es recht gemächlich zu. Statt Autos und Motorrollern gibt es hier nur



Pferdekutschen


Die Pferde können einem echt leid tun. Dann lieber mit dem



Drahtesel


die Insel in nur einer Stunde umrunden



Blick auf die Nachbarinsel Gili Meno,


die wir mit diesem schicken



Glass bottom boat


bei einem Schnorchelausflug neben Gili Air besuchten. Statt auf eine der beiden Nachbarinseln umzuziehen, haben wir beschlossen noch ein paar Tage bei den



lieben Jungs vom Dua Nina Homestay


zu bleiben und am Montag (5. Juni) mit dem Schnellboot direkt nach Lombok zu fahren. Vom Hafen Bangsal ging es nach Senggigi, wo wir zwei Nächte im schönen Asoka-Homestay (13 Euro / Nacht) verbrachten. Kaum angekommen, wurde uns ein 4-Tage/3-Nächte-Komodo-Bootstour angeboten. Wir haben lange überlegt, doch nach Internetrecherchen sind diese Touren nicht ganz ungefährlich und wir haben uns dagegen entschieden. Stattdessen erkundetet wir die nähere Umgebung und erlebten einen spontan feuchtfröhlichen Abend.






Außer der einladenden Bar gibt es rund um Senggigi nicht viel, außer ein paar tolle Ausblicken






Im Hintergrund die Gilis





Deshalb zog es uns schon nach zwei Tagen weiter nach






Hier wohnten wir im Roby-Homestay (8 Euro / Nacht)



Ausblick von unserer Terrasse


Im Gegensatz zu Bali und den Gilis ist Lombok touristisch noch ziemlich unerschlossen und die Strände



Selong Belanak Beach








fast menschenleer. Doch einige große Luxushotels sind bereits im Bau und in wenigen Jahren wird es hier mit Sicherheit anders aussehen.

Am Samstag (10. Juni) ging es mit dem Shuttletaxi wieder nach Bangsal und von dort mit dem Schnellboot zurück nach Bali in das Fischerdorf Amed. Wir haben uns für drei Nächte im Rumahku-Homestay (10 Euro / Nacht) einquartiert und von hier aus tolle Ausflüge unternommen...






zu den Wasserpalästen





Tirtagangga









und



Ujung


sowie unserem absoluten Lieblingstempel



Pura Lempuyang






Hier herrscht eine ganz besondere Stimmung, die Bilder sprechen wahrscheinlich für sich...












Der ca. 3.142 Meter hohe Vulkan Mount Agung macht einen ganz besonderen Reiz dieser Gegend aus.









Doch der Hauptgrund für uns nach Amed zu kommen, war ein Wiedersehen mit Hanni aus Sulawesi, den wir auf Gili Trawangan kennengelernt haben und der hier als Tauchlehrer arbeitet...






Weil wir so recht nicht wussten, wohin es als nächsten gehen sollte, haben wir unser Ziel nicht nach dem Ort, sondern wegen dieser wunderschönen Unterkunft ausgesucht, auf die wir zufällig bei airbnb gestoßen sind. Hier wohnen wir für 6 Tage (16 Euro pro Nacht). Leider liegt das Häuschen in der Nähe einer viel befahrenen Straße und ist nicht ganz so ruhig, wie wir uns das erhofft hatten. Dafür ist es nicht weit nach Ubud.







Wir besuchten die Elefantenhöhle



Goa Gajah


Weil Sigi so ein hervorragender Rollerfahrer ist und ihn der chaotische Verkehr



Kreuzung in Denpasar


nicht zurückschrecken, brausten wir gestern zum 20 km entfernten



Sanur Beach


Weil wir in unserem Häuschen kaum Wlan-Empfang haben, sind wir heute in ein lauschiges Kaffee geflüchtet, um endlich diesen Blogbeitrag fertigzuschreiben.






Morgen geht es nach Kuta und in der Nacht auf Mittwoch werden wir Bali verlassen...